
66. IPU-Kongress
„Kunst & Kultur im Umweltschutz – aus einer umweltpsychologischen Perspektive„
vom 07. – 10. Mai 2026 in Oderbrück (Harz)
Neugierig, was in den Workshops passiert? Hier gibt’s die Details!
In jedem der vier Phasen finden drei Workshops parallel statt. Insgesamt gibt es 12 Workshops im Programm. Die Workshop-Details sind folgend pro Phase sortiert:
Die Keynote mit Helena Kettu führt in das Thema Kunst & Kultur aus umweltpsychologischer Perspektive ein. Er findet Donnerstagabend zum Kongressauftakt statt.
[Workshop A] Einführung in die Umweltpsychologie
Was ist eigentlich Umweltpsychologie? Wie hilft uns Psychologie, Umweltprobleme zu verstehen? Und vor allem: Welche Erkenntnisse liefert die Psychologie darüber, wie wir nachhaltiges Handeln fördern können? All diese Fragen möchte ich, Mara Mosbacher, in diesem Workshop beantworten. Auf Basis des von der IPU mit-herausgegebenen „Handbuchs zur Förderung nachhaltigen Handelns“ und aktueller Studien gebe ich eine Einführung zu angewandter Umweltpsychologie. Dieses Wissen kann euch helfen, Umweltschutzkampagnen zu planen, ihr könnt aber auch gerne einfach aus Interesse kommen. Es gibt nicht nur Input, sondern ihr dürft auch mitdiskutieren und in Reflexionsübungen kreativ werden. Es sind keine psychologischen Vorkenntnisse notwendig.
Ich, Mara Mosbauer, habe vor kurzem meinen Master in Umweltpsychologie an der Universität Magdeburg abgeschlossen. Seit 2017 nehme ich regelmäßig an IPU-Kongressen teil und bin seit 2018 im Vorstand der IPU aktiv. Ich habe eine Schulung beim Wandelwerk e.V. erhalten und gebe seitdem ab und zu Umweltpsychologie-Workshops.
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[Workshop B] Von der Kunst, Widerstand zu leisten
Wir, Astrid Peter und Carola Spiekermann, sind seit 30 Jahren in der feministischen Bildungsarbeit unterwegs. Das dialogische Prinzip unserer Arbeit ist ein zentrales Motiv unserer Angebote und deshalb präsentieren wir in der ersten Hälfte der Workshopeinheit unseren dialogischen Vortrag „Widerstand – weiblich gelesen, entstaubt, gelebt“. In ihm nehmen wir zwei verschiedene Rollen ein, positionieren uns, fordern die jeweils Andere heraus, geben Resonanz und gehen in Auseinandersetzung. Inhaltlich reflektieren wir geschlechterkritisch widerständiges Verhalten im Umgang mit Umwelt- und Klimafragen sowie in Alltagssituationen und kommen dabei kulturellen Normen zwischen den Geschlechtern auf die Spur.
Im anschließenden Workshop regen wir zu Ideen an, künstlerische Aspekte im eigenen Ausdruck von Protest zu entdecken. Und wir folgen der Frage, inwiefern Kunst in ihren sehr verschiedenen Ausformungen bei der Verarbeitung von umweltbezogenen belastenden Emotionen (wie z.B. Angst, Wut, Solastalgie, Neid) helfen kann. Wir freuen uns darauf.
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[Workshop C] Kunst als Unterstützung im Umgang mit Emotionen
Aktuelle Themen im Umweltschutz und Klimakrise können verschiedenste Gefühle hervorrufen, manchmal auch alle gleichzeitig und manchmal auch so stark, dass ein Umgang damit schwerfällt. In diesem Workshop versuchen wir mit Hilfe von Farben und Papier uns diesen Emotionen zu nähren: Wie geht es mir damit aktuell? Wie bin ich in der Vergangenheit damit umgegangen? Was bringen mir meine Emotionen bei diesem Thema? Was passiert in meinem Körper während dieser Gefühle? Wie geht mein Umfeld damit um? Welchen Umgang würde ich mir in Zukunft wünschen? Die Teilnehmenden sollen zum einen ausprobieren, wie sie ihre aktuellen Gefühle künstlerisch ausdrücken vkönnen und was das mit ihnen macht. Zum anderen soll eine ressourcenorientierte Zukunftsperspektive im Umgang mit Emotionen bezüglich der Klimakrise in den Blick genommen werden und wie künstlerische Tätigkeit möglicherweise dabei helfen kann.
Vorkenntnisse im Malen/Zeichnen etc. sind in diesem Workshop mit Lea Buchloh nicht notwendig. Es geht vor allem darum Emotionen mal auf eine andere Art zu betrachteten als im Alltag, sich auszuprobieren und zu entdecken, ob ein Stift und Farbe etwas verändern können.
[Workshop A] Psychologie von Umweltkunst – Eine künstlerisch-psychologische Erkundung der Rolle von Kunst für individuelles und kollektives Umwelthandeln
Obwohl in der Bevölkerung ein großes Problembewusstsein für Umweltkrisen besteht, bleiben konsequente Gegenmaßnahmen oft aus, und es wird noch zu wenig gehandelt. In dieser Situation setzen manche ihre Hoffnung auf die transformative Kraft der Kunst. Im Workshop erkundet ihr mit Mia Lehn, welche Rolle Kunst für Umwelthandeln spielen kann. Umweltpsychologische Erkenntnisse werden gemischt mit konkreten Beispielen, anhand derer erklärt wird, wie künstlerische Projekte Menschen erreichen und ins individuelle und kollektive Umwelthandeln bringen könnten. Zudem werdet ihr gemeinsam aktiv. Der Workshop bietet Raum für Erfahrungsaustausch, kreatives Schaffen und ein tieferes Verständnis für die Wirkung von Umweltkunst auf unser Denken und Handeln.
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[Workshop B] Kreativ in Gesellschaft intervenieren. Mit ein paar Menschen und bunten Aktionsbildern etwas bewegen!
Wie wir abseits von Demo, Petition und Co medienwirksam aktiv sein können, zeigt Aktivist, Autor, freier Dozent und (Mit-)Initiator verschiedener Kampagnen und Kollektive Tobi Rosswog in diesem Impulsvortrag auf. Am Anfang steht eine kurze Analyse, warum wir systematisch auf Kosten anderer leben, obwohl wir das gar nicht wollen. Auf dieser Grundlage beleuchtet Tobi unsere Möglichkeiten, Gesellschaft gemeinsam zu gestalten und in konkreten Kämpfen einen Unterschied zu machen. Tobi zieht dabei lebendige Beispiele aus über 15 Jahren Aktivismus für „Das Gute Leben für Alle“ heran. Im Anschluss ist Zeit, um gemeinsam Banden zu bilden.
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[Workshop C] Procedural, Complex, Iridescent – Part 1: Reflecting on artistic processes in transdisciplinary collaborations
Facing the Polycrisis of unsustainable development, agents from the fields of culture/the arts and of sustainability/socio-ecological transformation, have come together over the past decades to advance an ecologization of thinking and a transformative practice of procedural sustainability. The depth of insights gained from these approaches depends on the mobilization of an onto-epistemological complexity that deploys transdisciplinarity (in Basarab Nicolescu’s sense) and the integrated (bodymind) learning afforded by artistic research (informed by intersectional, decolonial, queering inquiry). Such an arts-based socio-ecological practice cultivates „aesthetics of complexity“ (Kagan 2011).
The two-parts workshop starts with an introductory talk, followed by a participative case-study focus (part 1). Part 1 is the necessary preparation for the collective enactment of one or two selected case(s) and reflection upon emerging insights, through the game „Village Triangles“ (Kagan 2020, 2022) in part 2. Participation in part 1 implies a commitment to also participate in part 2.
[Workshop A] Künstlerische Freiheiten in planetaren Grenzen – Überlegungen zu einem Spannungsfeld
Kunst und Kultur stehen für geistige Freiheit, bieten einen Raum der Möglichkeiten, für gesellschaftliche Prozesse und auch für individuelle Erfahrung. Kunst kann Themen setzen, Fragen aufwerfen und Perspektivwechsel anregen; künstlerische Praxis ermöglicht Experimente, Probehandeln und Selbstwirksamkeit. Kurz gesagt, Kunst und Kultur tragen auf mehreren Ebenen dazu bei, Bedingungen für gesellschaftlichen Wandel zu verbessern.
Auf der anderen Seite wirken gegenläufige Tendenzen. Wir sehen in großen Kultureinrichtungen institutionelle Verfestigung, die mit einer Verteidigung von steigender materieller Inanspruchnahme einhergeht. Im professionellen Kunstschaffen, das sich über Märkte reproduziert, sehen wir Steigerungslogik und Konkurrenz, ebenfalls Mechanismen, die zu Wachstum jenseits planetarer Grenzen führen.
Ausgehend von diesem Spannungsfeld wollen wir im Workshop mit Dr. Corinna Vosse danach fragen, welche institutionellen Strukturen in Kunst und Kultur möglicherweise geeigneter wären, um eine gesellschaftliche Entwicklung in Richtung ökologische Nachhaltigkeit mitzutragen.
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[Workshop B] Naturerfahrung mit Kunst: Erleben, Experimentieren, Gestalten
Künstlerische Praxis, sinnliches Erleben und achtsame Naturerfahrung stehen im Fokus dieses naturlinien-Angebots von Manuela Büchting und Lena Sandel. In diesem Workshop laden sie dazu ein, sich in der Natur kontemplativ und aktivierend zu erleben. Gemeinsam experimentiert ihr mit Zeichnung, kreativem Schreiben und künstlerischer Gestaltung mit Naturmaterialien – hinterlasst Spuren, reagiert und lasst euch zugleich berühren. Im künstlerischen Tun entsteht ein lebendiger Gruppenprozess, der Reflexion, Austausch und Verbundenheit fördert. Ein Erfahrungsraum für Inspiration, Wahrnehmungs-schärfung und nachhaltige Naturbeziehung. Durch kreative Ausdrucksformen möchten sie den Teilnehmenden ermöglichen, ihr Resonanzgefühl zur Natur und zueinander intensiv zu erleben und zu vertiefen.
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[Workshop C] Procedural, Complex, Iridescent – Part 2: Reflecting on artistic processes in transdisciplinary collaborations or Understanding arts-based collaboration
Facing the Polycrisis of unsustainable development, agents from the fields of culture/the arts and of sustainability/socio-ecological transformation, have come together over the past decades to advance an ecologization of thinking and a transformative practice of procedural sustainability. The depth of insights gained from these approaches depends on the mobilization of an onto-epistemological complexity that deploys transdisciplinarity (in Basarab Nicolescu’s sense) and the integrated (bodymind) learning afforded by artistic research (informed by intersectional, decolonial, queering inquiry). Such an arts-based socio-ecological practice cultivates „aesthetics of complexity“ (Kagan 2011).
The two-parts workshop starts with an introductory talk, followed by a participative case-study focus (part 1). Part 1 is the necessary preparation for the collective enactment of one or two selected case(s) and reflection upon emerging insights, through the game „Village Triangles“ (Kagan 2020, 2022) in part 2.
[Workshop A] Eva Skopalova, Nationalgalerie Prag – Birds in Space
The workshop Birds in Space invites participants to explore the relationship between art, environmental awareness, and social responsibility. Drawing on the transformation of ecological consciousness in 1960s Czechoslovakia — a period when landscape was understood not only as a resource, but also as a shared habitat — it encourages participants to consider how art can promote environmental awareness and social responsibility. Artists developed innovative forms of expression, particularly organic abstraction in sculpture. The workshop also offers the opportunity to express your ideas creatively using clay.
Building on this historical perspective, the workshop addresses key contemporary questions: Do exhibitions reflect current social concerns, such as climate change, or can they actively shape public awareness? How can art raise awareness of environmental issues and engage people emotionally? Participants will also discuss how exhibitions contribute to public discourse and whether artistic practices can inspire lasting societal change.
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[Workshop B] Moving emotions – Was Tanz in Zeiten der Klimakrise ausrichten kann
Wie gehen wir mit Ohnmacht, Wut oder Resignation angesichts der Klimakrise um? Dieser Workshop mit mir, Nina Püschel, arbeitet mit Bewegung, Tanz und Performance, um Emotionen körperlich auszudrücken, ihnen eine Gestalt zu geben und damit ein Stück weit kollektiv zu verarbeiten. Dabei nutzen wir Techniken aus Zeitgenössischem Tanz, Improvisation und Instant Composition.
Ziel ist es, kreative Ventile für die psychischen Herausforderungen in Anbetracht der Krise zu öffnen, Gemeinschaft zu erleben und durch künstlerischen Ausdruck neue Handlungsimpulse zu erleben. Der Workshop mündet (für alle, die wollen) in eine Instant-Performance am Samstagabend.
Für alle offen, die Lust auf Begegnung durch Bewegung haben – Tanzerfahrung ist nicht nötig.
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[Workshop C] Was ein Kunstprojekt zur Umweltpsychologie braucht
Wie kann Kunst dazu beitragen, ökologische Verantwortung nicht nur zu verstehen, sondern auch emotional zu erfahren? Dieser Workshop gibt Einblick in ein internationales Kunst- und Wissenschaftsprojekt und zeigt anhand eines konkreten Beispiels, wie ein Kollektiv an der Schnittstelle von Umweltpsychologie, experimenteller Kunst und Wissenschaftskommunikation arbeitet.
Die Teilnehmenden erleben im Workshop mit Oliver Juan, dem Gründer und künstlerischen Leiter des gemeinnützigen Vereins I-opener e.V. , zwei interaktive Videoinstallationen und lernen dabei, wie psychologische Konzepte künstlerisch übersetzt und für ein Publikum erfahrbar gemacht werden können. Im Anschluss reflektieren wir gemeinsam: Welche Rolle spielen Empathie, Verbundenheit und auch Einsamkeit im Umgang mit der ökologischen Krise? Wie können künstlerische Formate dazu beitragen, abstrakte Themen wie Generationengerechtigkeit oder globale Verantwortung emotional zugänglich zu machen?
Der Workshop verbindet Selbsterfahrung, umweltpsychologische Perspektiven und Einblicke in ein internationales Kunstprojekt. Gemeinsam diskutieren wir, welche Chancen, aber auch welche Grenzen solche Formate für gesellschaftliche Transformation haben.
Warum ist das Thema gerade jetzt wichtig?
Kunst ist – bewusst und unbewusst – großer Teil unserer Kultur, die wiederum unser Handeln maßgeblich beeinflusst. Gleichzeitig kann Kunst nicht nur Ausdruck von Protest sein, sondern auch bei der Verarbeitung von umweltbezogenen Emotionen helfen. Für erfolgreiche sozialökologische Transformation muss dieser lebensnahe Bereich mitgedacht, kritisch hinterfragt und genutzt werden. Wir wollen die psychologischen Mechanismen hinter Kunst und Kultur im Umweltschutz reflektieren und verstehen. Dies beinhaltet die Reflexion der eigenen Wahrnehmung von Kunst und Kultur, die Aufklärung über Mechanismen des künstlerischen Aktivismus in der Umweltschutzbewegung, sowie die Möglichkeit zur Selbsterfahrung und die damit verbundene Inspiration.
Auf dem kommenden Kongress wollen wir uns mit diesen Themen in spannenden Workshops, Open Spaces und den Pausen dazwischen auseinandersetzen.

Was Dich auf einem IPU-Kongress erwartet
IPU-Kongresse sind ein ganz besonderes Erlebnis, das sich schwer in wenigen Worten zusammenfassen lässt. Bei IPU-Kongressen kannst Du viel zu umweltpsychologischen Themen lernen, dich mit anderen zu diesen Themen vernetzen und jede Menge Ideen zur Transformation mit nach Hause nehmen. Du kannst Kontakte mit interessanten Initiativen knüpfen, Praktikumsbetreuer*innen und zukünftige Arbeitgeber*innen kennen lernen. Gleichzeitig sagen viele, dass die Bezeichnung „Kongress“ gar nicht so gut passt, weil es viel mehr als ein Ort der Wissensvermittlung ist. Es ist ein Raum der Utopie! Hier wird experimentiert und ausprobiert – am zwar am eigenen Leib! Du kannst einen IPU-Kongress als eine Art Reallabor verstehen, in dem du Transformationsideen in einem geschützten Rahmen von wohlwollenden Menschen einbringen, diskutieren, weiterentwickeln und testen kannst. Aus IPU-Kongressen sind in der Vergangenheit schon jede Menge Initiativen, Projekte und Forschungsinitiativen entstanden. Das übliche Programm besteht aus Workshops, Keynotes und vielen Mitmachformaten. Die wohlige Atmosphäre wird außerdem durch entspannte Abendprogramme, ausgedehnte Mittagspausen, die legendäre IPU-Party und viele Gespräche zwischendurch geprägt! Also wenn du noch nie bei dabei warst – komm vorbei! Hier lernst Du die IPU direkt im Herzen ihrer Wirkkraft kennen!
Bis zum nächsten Kongress sind es noch
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FAQ
Hier findest Du Antworten auf Fragen, die Du Dir möglicherweise stellst.
Ich habe keinen psychologischen Hintergrund, ist der Kongress trotzdem etwas für mich?
Ja! Etwa die Hälfte der Teilnehmenden haben einen psychologischen Hintergrund – sprich, wir sind in der Regel ein recht bunter Haufen 🙂
Was ist das Besondere an IPU-Kongressen?
IPU-Kongresse sind ein ganz besonderes Erlebnis, das sich schwer in wenigen Worten zusammenfassen lässt. Bei IPU-Kongressen kannst Du viel zu umweltpsychologischen Themen lernen, Dich mit anderen zu diesen Themen vernetzen und jede Menge Ideen zur Transformation mit nach Hause nehmen. Du kannst Kontakte mit interessanten Initiativen knüpfen, Praktikumsbetreuer*innen und zukünftige Arbeitgeber*innen kennen lernen. Gleichzeitig sagen viele, dass die Bezeichnung „Kongress“ gar nicht so gut passt, weil es viel mehr als nur ein Ort der Wissensvermittlung ist. Es ist ein Raum der Utopie! Einen Einblick in vergangene Kongressen siehe hier.
Ist es für die Teilnahme notwendig, Mitglied bei der IPU zu sein oder zu werden?
Nein, aber freuen würden wir uns natürlich darüber 😉
Wie viel kostet der Kongress?
Man zahlt einen Mindesbetrag von 50€ (=“Teilnahmepfand“) bei der Anmeldung. Im Rahmen einer moderierten Bietrunde (Fr, 08.05 19:30 Uhr) legst du deinen Soli-Beitrag fest. Der Durchschnittsbeitrag liegt meist zwischen 120€ und 140€. Dieser Durchschnitts Betrag ist abhängig davon, wie viele Fördermittel wir erhalten, wie viele Teilnehmende sich anmelden (je mehr, desto günstiger für den Einzelnen), und wie hoch die Fixkosten (z. B. das Haus) sind.
Ich kann nicht die ganzen vier Tage dabei sein – ist eine Teilnahme trotzdem möglich und wieviel kostet der Kongress dann für mich?
Ja, eine Teilnahme ist trotzdem möglich – passe Deinen Soli-Beitrag entsprechend an. Gib uns dazu bitte schon bei der Anmeldung Bescheid, an welchen Tagen Du teilnehmen kannst, damit wir Verpflegung und Unterbringung entsprechend planen können – danke!
In welchen Stufen läuft der Anmeldeprozess ab, sprich, wann erfahre ich, ob ich sicher einen Platz habe und wie kann ich diesen Prozess selber beschleunigen?
Nutze den Formular, um dich für den Kongress anzumelden. Du erhältst eine E-Mail und überweist uns den Teilnahmepfand (50 €) an die in der Anmeldebestätigung angegebene IBAN. So sicherst du deinen Platz und bekommst zeitnah eine Beschtätigungsemail. Falls wir aufgrund begrenzter Plätze eine Warteliste erstellen müssen, werden wir dies mit Dir frühzeitig kommunizieren (In diesem Fall haben Personen, die den Beitrag bereits bezahlt haben, natürlich Priorität.)
Was passiert mit meinem Teilnahmepfand bzw. meinem Teilnahmebeitrag, wenn ich nach der verbindlichen Anmeldung meine Teilnahme doch (kurzfristig) absagen muss?
Falls es eine Warteliste gibt und jemand so kurzfristig nachrücken kann, bekommst Du Dein Geld erstattet. Falls es keine Warteliste gibt, kann du einen Ersatz-Teilnehmenden selbst organisieren. Wenn das nicht klappt, ist es leider notwendig, dass Du ein Solibeitrag-Angebot vor der Solirunde abgibst und diesen Beitrag dann auch zeitnah überweist. Danke für Dein Verständnis!
Wie kann ich die IPU unterstützen?
Werde Mitglied! Auch einmalige Spenden sind möglich und/oder bringe Dich ehrenamtlich in der IPU ein, z.B. in einem der Kongress-Konzeptions- oder Orgateams, dem Vorstand etc.
Wie schaut es mit der Verpflegung während dem Kongress aus?
Wir wissen, wie wichtig gutes und nachhaltig produziertes Essen für uns Menschen ist. Deswegen legen wir in der Kongressorganisation großen Wert auf eine gute Verpflegung. Da sich viele der Kongressteilnehmenden ohnehin vegan ernähren und dies zu den nachhaltigsten Ernährungsweisen zählt, gibt es auf den Kongressen vorwiegend veganes Essen.
Ich habe eine Lebensmittelunverträglichkeit/ -allergie. Kann ich trotzdem teilnehmen bzw. welche Lösung vor Ort gibt es?
Bitte teile uns möglichst bei der Anmeldung mit, falls du etwas nicht essen kannst. Dann kann sich das Orga-Team darum kümmern und das mit der Unterkunft absprechen.
Inwieweit ist der Kongress barrierefrei?
Räumliche Barrierefreiheit hängt vom jeweiligen Veranstaltungsort ab. Melde dich gerne beim Orga-Team – sie versuchen zusammen mit der Unterkunft eine Lösung zu finden.
Wie ist das mit den Mehrbettzimmern; wie weiß ich, mit wem ich auf einem Zimmer bin?
Vor Ort kannst Du dich beliebig in ein Zimmer eintragen und Deine Zimmerbuddies kennenlernen. Bei besonderen Bedürfnissen schreibe gerne vor dem Kongress dem Orga-Team.
Gibt es Gemeinschaftsbäder oder Einzelbäder?
Es gibt All Gender und FLINTA Toiletten und Bäder im Flur.
Kann ich meinen Hund mitbringen?
Da es Menschen gibt, die gegen Hunde allergisch sind oder Ängste haben, würden wir Dich bitten, Deinen Hund zu Hause lassen, zumal auch nicht jedes Tagungshaus Hunde zulässt.
