Die IPU - Der Verein

Die IPU ist ein anerkannt gemeinnütziger Verein, der sich als Netzwerk organisiert, dessen über 430 Mitglieder sich über das gesamte Bundesgebiet, Österreich und die Schweiz verteilen. Seit ihrer Gründung 1993 in Konstanz haben sich in verschiedenen Städten vorwiegend studentische Lokalgruppen und Arbeitskreise gebildet. Ziel der IPU ist die Förderung des Umweltschutzes und einer nachhaltigen Entwicklung mit den Mitteln der Psychologie. Dies geschieht sowohl auf lokaler als auch auf bundesweiter Ebene.

Hier unsere Satzung als pdf: Vereinssatzung_IPU_e.V.

Unser Vorstand

„Wir wollen umweltpsychologische Bildungsangebote schaffen, Menschen für Umweltpsychologie begeistern, ein starkes Netzwerk sein und unseren Wirkkreis empowern, neue Utopien spinnen und erproben und einen Beitrag zur Transformation in eine klimagerechte Welt leisten.“

Eure Sprecher:innen für 2021/22 – Elisa, Felix, Leonie, Mara, Mia, Moritz und Annika

Mara Mosbacher

Mara Mosbacher

Wissensmanagment, Postfach, Vorsitz

 

Studiert Psychologie im Bachelor an der Uni Magdeburg und ist aktuell HiWi in einem Forschungsprojekt zur Akzeptanz von CO2-Bepreisung. Sie mag urbane Gärten und Neurodiversität und hat neben Umweltpsychologie ein Faible für Neurowissenschaften.

„Mein Ziel für dieses Vorstandsjahr: Eine lebendige IPU, empowerte Mitglieder, begeisterte Kongressteilnehmende – und dass die IPU eine bunte und unterstützende Community für alle sein kann.“
Moritz Hofmann

Moritz Hofmann

Finanzen, Commoning & Mitgliedsmanagment

 

Studiert den M.Sc. Psychologie in Kassel, interessiert sich für Klima- und Gendergerechtigkeit sowie für die Psychologie alternativen Wirtschaftens (v.a. Commons). Daneben macht er gerne verschrobene Indie-Pop-Musik.

„Ich möchte profitorientierte Tauschlogik hinterfragen, stattdessen alternatives gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften konkret im Verein erlebbar machen und stärker in die Umweltpsychologie integrieren.“

Mia Gesa Lehn

Mia Gesa Lehn

Kontakt zu AKs & Verantwortlichkeiten, Awareness-Arbeit

 

Hat vergangenes Jahr ihren Psychologie-Master beendet und arbeitet in einem frauenpolitischen Netzwerk im Bereich Kommunikation. Besonders wichtig ist ihr, intersektionale Perspektiven auf gesellschaftliche Missstände zu entwickeln. Sie mag Mensch, Natur und Kultur.

Ich möchte, dass sich alle IPUs wohl, verbunden und gehört fühlen. Das ist die Basis für eine wirksame und Früchte tragende Arbeit.“

Felix Formanski

Felix Formanski

Kontakt zu Lokalgruppen & Externes Netzwerken

 

Studiert in Lüneburg im Master „Psychology & Sustainability“ und interessiert sich insbesondere für Forschung zur Wahrnehmung und Kommunikation von Umweltrisiken.

„Ich möchte den Austausch zwischen unseren Lokalgruppen weiter fördern und neue Netzwerke auf überregionaler Ebene aufbauen.“

Leonie Ströbele

Leonie Ströbele

Kontakt zu Lokalgruppen, Postfach

 
Macht ihren Psychologie Master an der Uni Hamburg und arbeitet nebenbei in einem Forschungsprojekt zu weltweitem Klimawandelbildungsmonitoring. Außerdem mag sie lange Wörter und Katzen.   

„Ich hoffe, ich kann mit meiner Begeisterung für meine Lokalgruppe noch viele IPU Mitglieder anstecken, sich ebenfalls zu vernetzen, sodass ein dichtes, deutschlandweites Netzwerk aus Lokalgruppen entsteht.“

Elisa Lehmann

Elisa Lehmann

Externes Netzwerken, Ansprechperson für Kongress-Organisation

 

Studiert in Jena Psychologie mit dem Schwerpunkt Kognitive Neurowissenschaften. Sie singt und musiziert in ihrer Freizeit und erkundet momentan Skandinavien.

„Ich möchte aktiv zu den Inhalten und der Vernetzung der IPU beitragen, viele Menschen für Umweltschutz begeistern und die IPU als eine Art „sicheren Hafen“ verstehen, in dem alle ihre Ideen und ihr Wissen beitragen dürfen und sich gesehen fühlen.“

Annika Lutz

Annika Lutz

Kontakt zu Lokalgruppen

 

Macht einen PhD in Sozialpsychologie an der Simon Fraser University in Kanada, interessiert sich besonders für den Einfluss von Zukunftsvisionen und Gruppenidentitäten auf kollektives Handeln und geht gerne wandern.

„Ich wünsche mir, einen schönen Kontakt und die Vernetzung zwischen den Lokalgruppen zu ermöglichen, um die IPU-Energie weiterzugeben und zu bündeln.“ 

Die Aufgaben des Vorstands sind vielfältig und reichen von internen Angelegenheiten, wie der Mitgliederverwaltung und Betreuung, Amts- und Finanzangelegenheiten bis zur Repräsentation der IPU nach außen. Wichtig ist außerdem die Verknüpfung und Betreuung aller weiteren IPU-Ämter. Zudem macht sich der Vorstand über die inhaltliche Ausrichtung und die Ziele der IPU Gedanken und setzt sich für eine stetige Weiterentwicklung ein. Die Vorstandsmitglieder werden auf jedem Herbstkongress von der Mitgliederversammlung der Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. für eine Amtszeit von einem Jahr gewählt.

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Unsere Arbeitskreise

Unsere Arbeitskreise sind kontinuierlich tätig und verfolgen langfristigere Ziele innerhalb und außerhalb der IPU. Sie sind offen für alle interessierten Menschen. Einbringen kannst Du dich außerdem in der Kongressorganisation und den zahlreichen Verantwortlichkeiten.

Arbeitskreis Lehre

Hier wird kräftig daran gearbeitet, umweltpsychologische Lehre verstärkt an deutschen Universitäten einzubinden. Dafür werden Konzepte geschrieben, die es Hochschulen künftig erleichtern soll, Umweltpsychologie in ihren Fächerkanon einzubauen.  Im Moment arbeitet der AK Lehre an einer Online-Vorlesung für Umweltpsychologie, die bald veröffentlich werden soll. Bleibt gespannt!

Arbeitskreis Kritische Umweltpsychologie

Der AK kritische Umweltpsychologie hat sich auf dem Kongress „Grenzen der Umweltpsychologie“ im Mai 2019 gegründet  – es ging darum,  grundsätzlich die Frage zu stellen, ob das stark Individuums-fokussierte Paradigma der Umweltpsychologie noch sinnvoll ist – und wie es erweitert werden könnte. Wichtiger Anknüpfungspunkt war dabei die Kritische Psychologie, die eine starken gesellschaftstheoretischen Hintergrund und eine klare politische Positionierung hat. Der AK hat sich zum Ziel gesetzt die Ideen, die auf dem Kongress entstanden sind, weiterzuentwickeln und die Disziplinen Umweltpsychologie und Kritische Psychologie stärker in Dialog zu bringen. Interessierte sind sehr willkommen.

Arbeitskreis Reichweite

Der Arbeitskreis Reichweite betreut in erster Linie die externe Kommunikation der IPU über die sozialen Medien. Langfristiges Ziel des Arbeitskreises ist es, eigene Klimaschutzaktionen umzusetzen. Dafür werden Aktionen und Kampagnen geplant, die dann vor Ort oder online umgesetzt werden. Dabei bedient sich das Team immer wieder an Erkenntnissen aus den Verhaltenswissenschaften: Wir wollen empirisch abgesicherte Elemente wie positive Emotionen, Nudging oder auch Selbstwirksamkeitserfahrungen in unsere Aktionen einbinden und so möglichst viele Menschen zur gesellschaftlichen Transformation anstecken.

Arbeitskreis Freizeit

Ob ein gemeinsamer Segeltörn nach Dänemark oder gemeinsames Camping bei unserem Partner ECOCAMPING: Dieser Arbeitskreis plant gemeinsame Ausflüge und Touren, abseits der Kongresse. Im Vergleich zu den Kongressen werden auf den Freizeiten weniger Inhalte vermittelt – im Vordergrund steht der Austausch und das gemeinsame Kraftgeben für das Engagement für den Klima- und Umweltschutz.

Du möchtest dich bei der IPU einbringen?

Unser Leitbild

Wie ist die IPU organisiert?
Die IPU ist demokratisch und als gemeinnütziger Verein organisiert. Entscheidungen werden über die Mitgliederversammlung getroffen. Die Führung der Geschäfte des Vereins obliegt dem ehrenamtlichen Vorstand. Allgemein wird im Verein das Prinzip verfolgt, anfallende Arbeit auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Die Kommunikation zwischen Vorstand, einzelnen Ämtern und Mitgliedern sowie die Entscheidungen in der IPU sind durch Transparenz geprägt.

Der Verein ist offen für jede Person. Voraussetzung der Mitgliedschaft ist die Anerkennung und Förderung des satzungsgemäßen Vereinszwecks.

Welche Grundlagen und Werte liegen der IPU zu Grunde?
Umweltschutz bezeichnet für die IPU die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutze der Umwelt mit dem Ziel der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage aller Lebewesen und eines funktionierenden Naturhaushalts. Dieses Ziel erachten wir (die Mitglieder der IPU) sowohl aus der Verantwortung für das Wohl der lebenden und zukünftigen Menschen als wichtig, als auch aus der ethischen Verantwortung des Menschen gegenüber seiner Umwelt und allen Lebewesen, da wir die Natur an sich für wertvoll und schützenswert halten.

Wir beschäftigen uns mit dem Themenbereich Umweltschutz, betrachten diesen jedoch auch im Zusammenspiel mit sozialen, wirtschaftlichen, politischen sowie kulturellen Faktoren im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Um eine nachhaltige Gesellschaft zu fördern, ist unter anderem eine Änderung des Bewusstseins und des Verhaltens der Menschen wichtig. Für dieses Ziel bietet die Psychologie als Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen bedeutsame Erkenntnisse und Methoden. Daher beschäftigen wir uns in der IPU mit dem Denken, Fühlen und Handeln von Menschen in Mensch-Umwelt-Einheiten und wenden psychologisches Wissen auf umweltschutz- und nachhaltigkeitsrelevante Situationen und Themen an.

Unser eigenes Handeln versuchen wir unseren Werten entsprechend nachhaltig und umweltfreundlich zu gestalten.

Die IPU lebt durch die vielfältige Initiative und das kreative Engagement der Mitglieder. Dabei tragen alle nach eigenem Ermessen und eigenen Möglichkeiten auf ihre Weise zur IPU bei.

Unsere Kommunikation ist unterstützend und verständnisvoll und von Offenheit, Akzeptanz und gegenseitiger Wertschätzung geprägt.

Welche Ziele und Aufgaben verfolgt die IPU?
Oberstes Ziel der IPU ist die Förderung des Umweltschutzes und einer nachhaltigen Gesellschaft durch Verbreitung, Erweiterung und Anwendung psychologischen Wissens.

Die IPU wirkt im Wesentlichen über Vernetzung. Sie schafft und pflegt eine aktive Austauschplattform für Mitglieder und Interessierte. Indem sie Berufstätige und Studierende zusammenführt, ermöglicht die IPU berufliche Orientierung im Bereich des Umweltschutzes und der Nachhaltigen Entwicklung. Die IPU pflegt inter- und transdisziplinäre Kooperationen und vermittelt Kontakte zu verschiedenen Organisationen (Institute, Umweltverbände, akademische und studentische Organisationen sowie umweltorientierte Unternehmen).

Kern der IPU-Aktivitäten bilden dabei die halbjährlichen Kongresse, die für alle Mitglieder und Interessierte offen sind.

Die IPU bietet eine Lernplattform, um Kompetenzen zu erweitern. Dies geschieht z.B. durch den Austausch von praktischen Erfahrungen, die Vermittlung von umweltpsychologischem Wissen und die Erprobung kommunikativer und organisatorischer Fertigkeiten.

Im Rahmen der IPU finden sich Mitglieder untereinander sowie mit externen Partnern zur praktischen Anwendung umweltpsychologischen Wissens in Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsprojekten oder zu umweltpsychologischen Forschungsvorhaben zusammen – deren Umsetzung u. U. auch finanziell durch den Verein unterstützt wird.

Die IPU möchte das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Umweltpsychologie und des Umweltschutzes durch Präsenz an Hochschulen stärken und die umweltpsychologische Lehre fördern.

Nicht zuletzt bereiten uns die gemeinsamen Treffen und Gesprächsrunden einfach viel Spaß und Freude und motivieren uns weiterhin in den Bereichen Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung aktiv zu bleiben.