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67. IPU-Kongress

Nachhaltiges Wohnen – aus einer umweltpsychologischen Perspektive

vom 29.10. – 01.11.2026 in Schernbach (Schwarzwald)

Hast du Fragen zum Kongress? Meld dich gerne unter kongress[ät]ipu-ev.de

Wichtiger Hinweis

Leider gestaltet sich die An- und Abreise bei diesem Kongress etwas komplizierter als sonst. Wir kümmern uns so gut es geht darum, dass alle gut An- und Abreisen können. Damit diesmal aber alles klappt, sind wir auf eure Mithilfe angewiesen: Teilt uns eine Woche vor Kongressbeginn mit, wo ihr wann sein müsst, tretet der Signal-Gruppe bei (Link kommt mit der Anmeldebestätigung) und bildet fleißig Fahrgemeinschaften!

Webgeschreibung/Mobilitätsanleitung zum Download

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Was erwartet euch?

Nachhaltiges Wohnen und die Rolle der Umweltpsychologie

Wohnen ist ein zentraler Bestandteil unseres Alltags und zugleich ein wichtiger Ansatzpunkt für Umwelt- und Klimaschutz. Der Gebäudesektor verursacht einen erheblichen Anteil der nationalen CO₂-Emissionen (ca. 200 Mio. t direkte und indirekte Emissionen). Gleichzeitig gibt es laut Umweltbundesamt eine Tendenz zu steigendem Wohnflächenverbrauch. Gewinne in der Energieeffizienz von Gebäuden werden durch Wachstum kompensiert, wodurch Potenziale ungenutzt bleiben. Vorhandene Möglichkeiten für energetische Sanierung und erneuerbare Energien werden teilweise nicht ausgeschöpft.

Für die Umsetzung der Energiewende im Gebäudebereich sind jedoch nicht ausschließlich technische Lösungen entscheidend. Auch psychologische und soziale Faktoren beeinflussen, ob Menschen nachhaltige Technologien und Wohnformen akzeptieren und nutzen. Wohnentscheidungen werden unter anderem durch individuelle Bedürfnisse, Gewohnheiten, soziale Normen, Werte und Vorstellungen von Lebensqualität geprägt. Auch die Akzeptanz von Veränderungen sowie die Bereitschaft, neue Wohn- und Lebensformen auszuprobieren, sind für die Transformation relevant.

Die Umweltpsychologie beschäftigt sich mit diesen Zusammenhängen und kann damit einen wichtigen Beitrag leisten, um technische und politische Maßnahmen zur Energiewende gesellschaftlich wirksam werden zu lassen.

Der Kongress greift diese Perspektive auf und verbindet umweltpsychologische Forschung mit aktuellen Fragen zu nachhaltigem Wohnen, Lebensqualität, sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Transformation.

Themenfelder des Kongresses

  • Psychologie des Wohnens und nachhaltige Lebensstile
  • Gemeinschaftliche und alternative Wohnkonzepte
  • Wohnen und gesellschaftliche Transformation
  • Nachhaltiges Bauen, Umbauen und Technologieakzeptanz

Der Kongress verbindet dabei Wissenserwerb, Reflexion und Vernetzung. Wir wollen nicht nur neues Lernen, sondern auch Möglichkeiten für eigenes Handeln entwickeln. Der Kongress versteht sich daher als inter- und transdisziplinäre Veranstaltung.

Vorläufiges Programm

Programm

Du möchtest den Kongress unterstützen, hast aber keine Zeit fürs Ehrenamt?

Wir haben für diesen Kongress, trotz fleißigem Verfassen von Förderanträgen, leider eine Finanzierungslücke und freuen uns daher über Spenden, um auch in Zukunft Kongresse anbieten zu können. Spendenbescheinigungen stellen wir als gemeinnütziger Verein selbstverständlich aus.

Unsere Bankverbindung:
Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V.
IBAN: DE41 4306 0967 1143 7523 00
BIC: GENODEM1GLS

Fragen zu Spenden beantworten wir gerne unter kassenamt[ät]ipu-ev.de.

Was sind IPU-Kongresse?

IPU-Kongresse sind ein ganz besonderes Erlebnis, das sich schwer in wenigen Worten zusammenfassen lässt. Bei IPU-Kongressen kannst du viel zu umweltpsychologischen Themen lernen, dich mit anderen zu diesen Themen vernetzen und jede Menge Ideen zur Transformation mit nach Hause nehmen. Du kannst Kontakte mit interessanten Initiativen knüpfen, Praktikumsbetreuer*innen und zukünftige Arbeitgeber*innen kennenlernen.

Gleichzeitig sagen viele, dass die Bezeichnung „Kongress“ gar nicht so gut passt, weil es viel mehr als ein Ort der Wissensvermittlung ist. Es ist ein Raum der Utopie! Hier wird experimentiert und ausprobiert – zwar am eigenen Leib! Du kannst einen IPU-Kongress als eine Art Reallabor verstehen, in dem du Transformationsideen in einem geschützten Rahmen von wohlwollenden Menschen einbringen, diskutieren, weiterentwickeln und testen kannst.

Aus IPU-Kongressen sind in der Vergangenheit schon jede Menge Initiativen, Projekte und Forschungsinitiativen entstanden. Das übliche Programm besteht aus Workshops, Keynotes und vielen Mitmachformaten. Die wohlige Atmosphäre wird außerdem durch entspannte Abendprogramme, ausgedehnte Mittagspausen, die legendäre IPU-Party und viele Gespräche zwischendurch geprägt!

Also wenn du noch nie dabei warst – komm vorbei! Hier lernst du die IPU direkt im Herzen ihrer Wirkkraft kennen!

Gruppenbild vom 63. IPU-Kongress in Grünheide (2024)

So ähnlich könnte es beim nächsten Kongress ausschauen! Ein Gruppenbild vom 63. IPU-Kongress.

Der Kongressort

Beim kommenden IPU-Kongress sind wir zu Gast bei der Gemeinschaft Sonnenwald bei Schernbach (ehemals „Akademie für angewandtes gutes Leben“). Ein wunderschöner Ort direkt am Wald, wo Utopie gelebt wird.

Wir können es kaum noch abwarten!

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