Neben den Workshops und Vorträgen zum Kongressthema gibt es noch einige besondere Formate, die sich bewährt haben.

Diese sind:

1. Open Space

Im Open Space gibt es Raum für Diskussionen, Vernetzung, Entspannung, gemeinsames Musik machen und und und. Hier bietet sich auch Skill-Sharing an. Teilnehmer*innen können sich so gegenseitig etwas beibringen, einander etwas Gutes tun (Massage, Haare schneiden…) oder auch andere finden, die sich für dasselbe Thema interessieren (z.B. Tiefenökologie, AkroYoga…).

  • Dafür am besten ein Plakat aufhängen, auf dem alle Zeiten der Open-Space-Slots bereits eingetragen sind. Teilnehmer*innen oder Referent*innen können so selbstständig ihr Angebot eintragen und es kann von allen wahrgenommen werden.
  • Das geht auch für das Skillsharing. Das Orgateam vom Winterkongress 2019 hat dafür Vorlagen erstellt, die ausgefüllt und an ein Plakat geklebt werden können.

2. Abschlussarbeiten-Slot

Teilnehmer*innen können ihre eigenen Abschlussarbeiten (idealerweise mit Umweltpsychologie-Bezug) mitbringen und in einem eigenen Slot anbieten, anderen etwas darüber zu erzählen. Diejenigen, die selber ihre Abschlussarbeit noch schreiben werden, erhalten so wertvolle Tipps – und die interessanten Arbeiten werden wertgeschätzt udn regen zur Diskussion an.

3. Tabuzone

Diese gab es beim Sommerkongress 2019 das erste Mal. Die Tabuzone ist kleiner Raum, den Menschen einzeln betreten und in dem sie anonym sind. Die Idee dahinter ist, dass Teilnehmer*innen Gedanken und Gefühle aufschreiben können, die sie ansonsten nicht gerne teilen – das sind vor allem auch negative Gedanken bezüglich Umweltschutz, Sorgen über Umweltprobleme und die eigene Wirksamkeit, Gedanken über Konflikte mit anderen durch die eigene Umwelteinstellung, Frustration oder alles mögliche andere. In der Rolle der umweltschützenden Person erscheint es oft nicht möglich, Zweifel zu zeigen oder inkonsistent zu sein; auf die Dauer können diese Gedanken aber doch belasten. Das Format lässt sich variieren: Es kann verschieden gefärbte Zettel geben, die entweder den Raum nicht verlassen sollen oder die später ausgewertet werden dürfen. Es können auch positive Gefühle einbezogen werden. Der Raum sollte klar als „besetzt“ kennzeichenbar sein. Menschen, die diesen Raum aufsuchen und die Zettel der anderen lesen, können im Idealfall erfahren, dass andere ihre Gefühle teilen.

4. Willkommensabend – siehe hier.

5. Bezugsgruppen – Für nähere Infos kann das Orgateam des Winterkongresses 2019 (Cuxhaven, Energiewende) befragt werden.

Siehe auch:
Kongress-Orgateam